Die Wichtigkeit der Netzwerksicherheit

Was ist Netzwerksicherheit?

Abstrakte Darstellung einer Netzwerk Infrastruktur

Nach Angaben des SANS-Instituts handelt es sich bei der Netzwerksicherheit um vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der zugrunde liegenden Netzwerkinfrastruktur vor unbefugtem Zugriff, Missbrauch, Fehlfunktion, Änderung, Zerstörung oder unzulässiger Offenlegung. Durch die Implementierung dieser Maßnahmen können Computer, Benutzer und Programme ihre zulässigen kritischen Funktionen in einer sicheren Umgebung ausführen.

Im Geschäftsalltag sind wir mit fortschreitender Technologie mehr denn je mit der Außenwelt verbunden. Diese Verbindung ermöglicht es uns, den täglichen Betrieb effizienter zu gestalten, sie kann uns jedoch auch einem höheren Risiko aussetzen. Die Zahl und Intensität von Cyber-Angriffen steigt jedes Jahr erheblich, das Schadensrisiko durch Cybervorfälle ist heute schon die Gefahr Nr. 1 für die Geschäftsfähigkeit eines Unternehmens. Ein wirksamer Weg, wie Unternehmen sich vor Angriffen schützen können, ist die Entwicklung und Nutzung eines Netzwerksicherheitssystems.

Netzwerksicherheit bezieht sich auf Hardware- und Softwarebestimmungen, die zum Schutz von Unternehmensressourcen getroffen wurden. Die Netzwerksicherheit integriert durch Systeme und Steuerungen viele Schutzschichten in das Computernetzwerk. Unabhängig von der Größe des Unternehmens kann eine Verletzung der Netzwerksicherheit nachteilig sein und zur Unterbrechung von Daten und zum Verlust sensibler Informationen führen.

Die 5 Haupttypen der Netzwerksicherheit:

  1. Netzwerkzugriffskontrolle

Diese Form der Netzwerksicherheit steuert die Berechtigungsstufe, auf die Benutzer Zugriff haben. Sie können damit überwachen, wer Zugriff auf Netzwerkressourcen hat und wer gesperrt werden soll. In diesem Netzwerk können auch Tools zur Verhaltensanalyse eingerichtet werden, um Sie über ungewöhnliches Verhalten zu informieren.

  1. Anwendungssicherheit

Die Verwendung von Hardware und Software zum Schutz Ihrer Anwendungen nennt man Anwendungssicherheit. Da viele Anwendungen auf geschäftlichen Geräten ausgeführt werden, muss unbedingt sichergestellt werden, dass diese sicher sind und bleiben. Die meisten Anwendungen weisen einen unbeabsichtigten Fehler oder eine unbeabsichtigte Schwäche auf, die dazu führen kann, dass Cyberkriminelle Zugang zu den internen Systemen erhalten.

  1. Antiviren- und Antimalwaresoftware

Malware, kurz für bösartige Software, ist sozusagen eine „Krankheit“ in Ihrem Netzwerk, die darauf ausgelegt ist, ohne Wissen des Eigentümers auf einen Computer zuzugreifen. Malware kann in Ihrem Netzwerk unentdeckt bleiben, der Angriff kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und zu Fehlfunktionen Ihres Systems führen. Zu den Arten von Malware gehören Viren, Trojaner, Ransomware und Spyware. Gute Antiviren- und Antimalwaresoftware kann das Netzwerk leicht erkennen und ständig auf Anomalien scannen, Malware entfernen und den Schaden beheben.

  1. E-Mail-Sicherheit

E-Mail-Sicherheit sind die Maßnahmen zur Sicherung des Zugriffs und des Inhalts von E-Mail-Konten und -Diensten. Sie gilt auch die größte Bedrohung für Sicherheitsverletzungen. Der Großteil der geschäftlichen Kommunikation erfolgt in der Regel als E-Mail. Daher ist die E-Mail-Sicherheit von entscheidender Bedeutung, damit Hacker keinen Zugriff auf die persönlichen Konten Ihrer Mitarbeiter erhalten. Phishing-Angriffe sind Versuche, vertrauliche Informationen wie Passwörter, Benutzernamen und Kreditkartendaten abzurufen. Wenn Angreifer über diese Informationen verfügen, können sie Ihre Kunden erpressen oder täuschen, indem sie in Ihrem Namen E-Mails senden. Die E-Mail-Sicherheit kann eingehende Angriffe effektiv blockieren und ausgehende Nachrichten steuern.

  1. Drahtlose Sicherheit

Mit der Migration von Unternehmen auf ein Cloud-System nehmen drahtlose Netzwerke und Geräte deutlich zu. Obwohl die Cloud den Vorteil von Flexibilität und Komfort bietet, ist sie nicht so sicher wie kabelgebundene Netzwerke, die einen besseren Zugriff für Cyber-Angriffe ermöglichen.

Neben dem Schutz vor externen Faktoren ist es auch ratsam, Workshops und Schulungen für Mitarbeiter durchzuführen, um sicherzustellen, dass sie über Sicherheitsrichtlinien informiert und auf dem neuesten Stand sind.