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Datensicherheit & Datenschutz für Ärzte, Therapeuthen und Pflegebetriebe

Nahezu jede Praxis  und jeder Pflegebetrieb arbeitet heute EDV-basiert und setzt in der Regel eine moderne Branchensoftware ein. Auch Krankenhäuser und Kliniken nutzen Krankenhaus-Informationssysteme. Der Praxisbetrieb ist darauf angewiesen, daß die Software funktioniert und der Zugriff auf Ihre Patientendaten, Befunde und die Terminverwaltung sichergestellt ist. Welcher Schaden würde durch einen Systemausfall entstehen?

„Wir erstellen doch immer Backups und sichern täglich!“ Das ist eine häufige Antwort. Aber wie sieht es wirklich mit dem Zurückspielen von Backups aus? Aus unserem Beratungsalltag kennen wir viele typische Gründe für das Scheitern, bspw.:

  • Das Backup-Medium war defekt
  • Das Zurückspielen dauerte mehrere Tage
  • Die Daten waren nur teilweise auf dem Backup-Medium gesichert
  • Eine Rücksicherung hat nur teilweise funktioniert, viele Daten fehlten
  • Unser IT-Berater war nicht erreichbar
  • Niemand kannte das Backup-Passwort

In der Realität entstehen dabei in mancher Praxis ein erhebliche Schaden. Befunde und Aufzeichnungen, getroffene Maßnahmen und die ärztliche Dokumentation sind plötzlich weg. Damit fehlen auch die Abrechnungsgrundlagen und die Terminübersicht für die kommenden Wochen. Schwerwiegender ist das Thema Haftung: wer ist verantwortlich und wer haftet für den Schaden?

Wer haftet bei Datenverlust?
Gegenüber Patienten und Kassen ist zunächst der Praxisinhaber verpflichtet und steht für die ärztliche Dokumentation ein.

Was ist mit Datenschutz?
Datenverlust ist gleichzeitig auch ein datenschutzrechtlicher Fall und kann gegenüber der Aufsichtsbehörde meldepflichtig sein. Dabei drohen auch beim Verstoß gegen die Meldepflicht empfindliche Sanktionen.

Sie möchten für Ihre Praxis-IT den optimalen Schutz?
Rufen Sie uns gleich an unter 089 578 361 400.

Datenschutz-Grundverordnung

Mit Stichtag 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union. Ihre inhaltlichen Anforderungen ähneln vielfach dem derzeit geltenden Recht, bringen aber gleichzeitig zusätzliche Pflichten auch für Praxen mit sich. So muss etwa die Einhaltung des Datenschutzes dokumentiert und nach Aufforderung nachgewiesen werden. Bei Verstößen gegen die Vorgaben des Datenschutzes gelten zudem harte Sanktionen. Erste Prüfungen sind erfolgt und es wurden bereits Bußgelder bis zu 80.000 € wegen Verstoßes verhängt. In dem sanktionierten Fall waren Gesundheitsdaten versehentlich im Internet abrufbar gewesen.

Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutz bezieht sich auf die Person und bedeutet grundsätzlich den Schutz personenbezogener Daten vor unbefugtem Zugriff und Missbrauch. Datensicherheit hingegen zielt auf den Schutz der Daten gegen Verlust, Diebstahl, Zerstörung und Verfälschung sowie die Gewährleistung ihrer Verfügbarkeit.

Im Gesundheitsumfeld ist der Datenschutz vor allem im Bezug auf Patienteninformationen ein hochsensibles Thema. Nicht nur die digitale Sicherheit spielt dabei eine große Rolle, auch die ärztliche Schweigepflicht oder der richtige Platz für PCs zählen dazu. Ärzte und Therapeuten müssen stets dafür sorgen, dass personenbezogene Daten nicht in die Hände Unbefugter geraten. Denn im Zweifel haftet in Deutschland immer der Praxisinhaber.

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