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sayFUSE Backup & Recovery
Cyberresiliente Datensicherung

Die sayFUSE Backup Lösung bietet eine einzigartige Hochgeschwindigkeitssicherung mit bis zu 12 TB/Stunde für Live-Backups und mit bis zu 18 TB/ Stunde für Migrationsbackups. (Auf Ihrem S3 Objektstorage können Sie bis zu 150 GB in der Sekunde lesen und schreiben.)

 

sayFUSE Backup bietet Datensicherung, Wiederherstellung, Medienmanagement und die Auslagerung als integrierte Backup- und Recovery-Plattform. Dabei geht es nicht nur um die Erstellung eines Backups, sondern die zuverlässige Wiederherstell-barkeit von Daten und Systemen auch nach technischen Ausfällen, Bedienfehlern oder Cyberangriffen sicherzustellen.

Mehrstufiges Sicherungskonzept

 

Das mehrstufige Sicherungskonzept beginnt mit der Datensicherung auf einem zentralen Backup-/Dedup-Storage. Anschließend werden Sicherungsstände innerhalb der Appliance automatisiert auf getrennte Backup-Medien migriert. Tages-, Wochen- und Monatssicherungen können als vollständige Sicherungsgenerationen aufgebaut und für die physische Auslagerung bereitgestellt werden.

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Medienbruch und physische Trennung

Ein wesentliches Architekturprinzip ist die Trennung der Sicherungsebenen. Backup-Medien werden vor dem Backup-Job eingeschaltet, nach Abschluss eines Jobs abgeschaltet beziehungsweise aus der produktiven Umgebung entnommen und an einem geschützten Standort oder in einem getrennten Brandabschnitt aufbewahrt werden. Damit entsteht eine zusätzliche Schutzebene gegen Manipulation, Schadsoftware und den gleichzeitigen Verlust von Produktiv- und Sicherungsdaten.

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Sicherheit

Sowohl in Sachen Datensicherheit als auch bei der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen sind Sie mit sayFUSE und sayTRUST UZE bestens gerüstet. Unser einzigartiges Sicherheitskonzept hat viele Kunden aus Handel, Industrie und öffentliche Hand überzeugt.

Kosteneffizient

sayFUSE ersetzt nahezu einen gesamten IT-Umgebung  und benötigt nur einen Bruchteil an Platz und Energie. Um die gleiche Leistung zu erzielen, werden bei herkömmlichen Lösungen erheblich mehr Geräte im Server-Rack installiert. sayFUSE ist zudem so aufgebaut, dass bei Bedarf Lüfter und Netzteil im laufenden Betrieb gewechselt werden können. Dies spart Ausfallzeiten und teuren IT-Service.

Geschwindigkeit

Das All-in-One-Konzept bietet hohe Übertragungsraten ohne geschwindigkeitsbremsende Komponenten, die üblicherweise zwischengeschaltet sind. Backups und Wiederherstellungen erfolgen im Schadenfall schnell, so dass Ihr Betrieb sehr schnell fortgesetzt werden kann.

Skalierbarkeit

Durch Kapazitätserweiterungsmodule passt sich sayFUSE der wachsenden Nachfrage in Ihrem Unternehmen an. Das sorgt für Investitionssicherheit und schafft im Handumdrehen eine Leistungserhöhung.

Der Unterschied zwischen sayFUSE Backup und klassische Backup.

 

Der Unterschied zwischen "sayFUSE Backup" (ein Produkt von sayTEC) und klassischen Backup-Lösungen liegt in der Regel nicht nur in der Technologie selbst, sondern vor allem im Ansatz, der Integration und dem Umfang der gebotenen Funktionalität.

 

Klassische Backup-Lösungen (Traditionell)

Klassische Backup-Lösungen decken ein breites Spektrum ab, von einfachen Dateikopien bis hin zu komplexen Systemen. Im Allgemeinen lassen sich folgende Merkmale beobachten:

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Fragmentierte Architektur: Oft bestehen klassische Backup-Lösungen aus mehreren separaten Komponenten:​

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  • Speichermedien: Dies können Bandlaufwerke, externe Festplatten, NAS (Network Attached Storage) oder SAN (Storage Area Network) sein.
     

  • Backup-Server: Ein dedizierter Server, der die Backup-Software hostet und die Daten auf die Speichermedien schreibt.
     

  • Medienverwaltung: Manuelle oder softwaregesteuerte Verwaltung der physischen Speichermedien (z.B. Bänder auslagern).
     

  • Backup-Software: Die Software, die die Sicherungsaufträge steuert, Daten dedupliziert, komprimiert und verschlüsselt.
     

  • Abhängigkeit von externer Hardware: Oft sind klassische Lösungen auf separate Hardware angewiesen, die gekauft, installiert und gewartet werden muss.
     

  • Komplexität der Installation und Konfiguration: Die Einrichtung und Wartung kann zeitaufwendig sein und erfordert spezialisiertes IT-Personal.
     

  • Manuelle Eingriffe: Bei vielen traditionellen Lösungen sind manuelle Eingriffe (z.B. Bandwechsel, Überprüfung von Backup-Logs) erforderlich.
     

  • Wiederherstellungszeiten (RTO) und Datenverlusttoleranz (RPO): Diese können variieren. Bandbasierte Backups haben oft längere Wiederherstellungszeiten.
     

  • Skalierbarkeit: Das Hinzufügen von Speicherkapazität erfordert oft den Kauf und die Integration neuer Hardware.
     

  • Sicherheitsrisiken: Abhängig von der Implementierung können physische Medien verloren gehen oder gestohlen werden. Die Absicherung der Daten im Ruhezustand und während der Übertragung ist entscheidend und muss oft manuell konfiguriert werden.

 

  • Fokus: Der primäre Fokus liegt oft auf der Datensicherung und -wiederherstellung. Disaster Recovery (DR) oder Business Continuity (BC) sind oft separate Konzepte, die zusätzliche Lösungen erfordern.

sayFUSE Backup (von sayTEC)

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sayFUSE Backup ist Teil einer umfassenderen sayFUSE-Plattform, die als All-in-One-Lösung für IT-Infrastruktur konzipiert ist. Der Ansatz ist hier deutlich integrierter und auf Effizienz und Sicherheit ausgelegt:

 

  • All-in-One-Plattform (Hyper-Converged Infrastructure - HCI): sayFUSE ist nicht nur eine Backup-Lösung, sondern eine komplette IT-Plattform. Das Backup ist in die Hardware und Software integriert. Es kombiniert die Funktionen von Servern, Storage und Backup in einem System.
     

  • Integrierte Komponenten: Statt separater Software, Server und Speichermedien vereint sayFUSE diese Komponenten in einem System. Die Backup-Hardware, der Backup-Server und die Backup- und Medienverwaltungssoftware sind in einer Einheit integriert.
     

  • High-Speed Backup und Recovery: sayFUSE ist auf hohe Übertragungsraten und schnelle Wiederherstellungen ausgelegt. Dies wird durch die optimierte interne Architektur und das Fehlen geschwindigkeitsbremsender Komponenten erreicht.
     

  • Kombination von Disk- und Tape-Vorteilen: sayFUSE verwendet Festplatten als Backup-Medien, was die Geschwindigkeit von Disk-Backups bietet, aber gleichzeitig die Medienhandhabung von Tape-Library-Systemen emuliert, da die Backup-Medien (Festplatten) entnehmbar sind. Dies ermöglicht eine einfache Auslagerung für Revisionszwecke oder zur externen Aufbewahrung.
     

  • Revisionssichere Archivierung: Neben dem reinen Backup bietet sayFUSE oft Funktionen für die revisionssichere Archivierung, was für Compliance-Anforderungen wichtig ist.
     

  • Reduzierte Komplexität und geringerer Hardwarebedarf: Durch das All-in-One-Konzept ersetzt sayFUSE oft mehrere Einzelgeräte (Server, Storagesystem, Tape-Library), was den Platz- und Energiebedarf sowie den Administrationsaufwand reduziert.
     

  • Automatisierung: Die Lösung ist auf weitgehende Automatisierung ausgelegt, was manuelle Fehlerquellen reduziert und den Betrieb vereinfacht.
     

  • Skalierbarkeit: sayFUSE-Systeme sind oft modular aufgebaut und lassen sich durch Erweiterungsmodule einfach skalieren, um wachsenden Datenmengen gerecht zu werden.
     

  • Business Continuity und Disaster Recovery (BC/DR): Da sayFUSE eine Plattform ist, die auch Virtualisierung integrieren kann (z.B. sayFUSE VM Backup), zielt sie auf eine umfassende Business Continuity ab, indem sie nicht nur Daten sichert, sondern auch die schnelle Wiederherstellung ganzer virtueller Maschinen oder Serversysteme ermöglicht.
     

  • Patentiertes Sicherheitskonzept: sayTEC betont oft ein einzigartiges und patentiertes Sicherheitskonzept, das über die reine Verschlüsselung hinausgeht und die Datenintegrität und -sicherheit auf verschiedenen Ebenen gewährleistet (z.B. durch den "sayFUSE FIREsafe" für hochverfügbare, feuer- und wasserfeste Datenspiegelung).

Modellvarianten, Kapazität und Leistung

sayFUSE Backup ist in bedarfsgerecht konfigurierbaren Modellen erhältlich. Kombinierte Systeme stellen neben dem Backup- und Dedup-Storage sechs physische Backup-Laufwerke bereit. Reine Backup-Systeme verfügen über zwölf Backup-Laufwerke. Ein Erweiterungsmodul ergänzt weitere zwölf Laufwerke, sodass je nach Grundsystem Konfigurationen mit 6, 12, 18 oder 24 Backup-Laufwerken möglich sind.

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Die physische Auslagerungskapazität ergibt sich aus der Anzahl der Laufwerke und der Kapazität der jeweils eingesetzten, für sayFUSE freigegebenen SATA-Medien. Bei 40-TB-Medien entsprechen sechs Laufwerke bis zu 240 TB, zwölf Laufwerke bis zu 480 TB, 18 Laufwerke bis zu 720 TB und 24 Laufwerke bis zu 960 TB Bruttokapazität pro vollständig bestücktem Mediensatz. Wachsende SATA-Medienkapazitäten erhöhen damit auch die mögliche Auslagerungskapazität, ohne das grundlegende Library-Konzept zu verändern.

 

Je nach Modell, Konfiguration, Medien, Netzwerkanbindung und Leistungsfähigkeit der Quell- und Zielsysteme sind Sicherungsleistungen von bis zu 60 TB pro Stunde und Auslagerungsleistungen von bis zu 18 TB pro Stunde möglich. Der integrierte Backup- und Dedup-Storage kann abhängig von der Ausbaustufe bis in den Petabyte-Bereich skaliert werden.

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Von der SATA-Festplatte zum verwalteten Backup-Medium

Marktübliche, für das jeweilige System freigegebene SATA-Festplatten werden bei ihrem ersten Einsatz durch sayFUSE initialisiert und damit in verwaltete Backup-Medien überführt. Dabei erfasst das System unter anderem die Seriennummer des Mediums, den zugehörigen Slot beziehungsweise das verwendete Backup-Laufwerk und die für den Sicherungsbetrieb notwendigen Verwaltungsinformationen.

Jedes Medium und jedes Laufwerk bleiben dadurch eindeutig identifizierbar und nachvollziehbar. Sicherungsgenerationen können gezielt zugeordnet, unterschiedliche Backup-Jobs parallel über mehrere Slots ausgeführt und Medien für Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahressicherungen kontrolliert verwaltet werden.

Jobgesteuert stromlos und physisch auslagerbar

Vor Beginn eines Sicherungsjobs wird ausschließlich das benötigte Backup-Laufwerk eingeschaltet. Nach Abschluss der Sicherung wird es automatisch heruntergefahren und stromlos geschaltet. Das Medium kann anschließend aus der Appliance entnommen und an einem getrennten Standort oder in einem anderen Brandabschnitt aufbewahrt werden. Die Kombination aus stromlosem Zustand, physischer Entnahme und räumlicher Trennung schafft einen echten Medienbruch. Sie reduziert die Angriffsfläche gegenüber Schadsoftware und schützt Sicherungsstände zusätzlich vor einer gleichzeitigen Beeinträchtigung von Produktiv-, Online- und Auslagerungsdaten.

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Automatische Ersatzlaufwerke

Für kritische Sicherungsprozesse können zusätzliche Laufwerke und Medien als Ersatzressourcen definiert werden. Erkennt sayFUSE einen Defekt an einem vorgesehenen Backup-Medium oder Backup-Laufwerk, wird der Sicherungsjob automatisch auf ein verfügbares Ersatzlaufwerk mit zugeordnetem Ersatzmedium umgeleitet. Die Sicherung kann dadurch ohne manuellen Eingriff fortgesetzt beziehungsweise erneut ausgeführt werden.

 

Das fehlerhafte Laufwerk oder Medium kann anschließend kontrolliert ausgetauscht oder repariert und nach erfolgreicher Prüfung wieder in den regulären Betrieb zurückgeführt werden. Das Ersatzlaufwerk steht danach erneut als Reserve zur Verfügung. So gefährdet der Ausfall einer einzelnen Komponente nicht zwangsläufig das vorgesehene Sicherungsfenster.

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Mehr als ein klassisches Backup-Speichersystem

sayFUSE stellt nicht nur skalierbaren Speicher für Sicherungsdaten bereit. Die Plattform verbindet Backup- und Dedup-Storage, Sicherung und Wiederherstellung, eine physische Backup-Library, paralleles Media Handling, automatisches Ersatzlaufwerk, stromlose Medien, Medienbruch und kontrollierte Auslagerung in einem System.

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Damit können zusätzliche Systeme, Schnittstellen und manuelle Arbeitsschritte reduziert werden. Unternehmen erhalten eine durchgängige Plattform, die sowohl die gesicherten Daten als auch die Verfügbarkeit und Nachvollziehbarkeit des Sicherungsprozesses unterstützt.

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Belastbare Wiederherstellung von Daten und die Reduzierung der Komplexität

Durch die Integration mehrerer Backup-Funktionen innerhalb einer Plattform, reduziert sayFUSE die Anzahl voneinander abhängiger Systeme und damit die Komplexität der Sicherungsinfrastruktur. So werden Daten nicht nur gesichert; ihre Wiederherstellbarkeit wird über mehrere voneinander getrennte Sicherungsebenen dauerhaft gewährleistet.

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